Tür · seitlich schiebbar
Plissee-Insektenschutztür
- Flache Bodenschiene
- Ein- und zweiflügelig
- Für Terrassen- und Balkontüren
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Tür · breite Öffnungen
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Details ansehenDrei Bauformen decken das Feld ab. Die Drehtür ist der Klassiker — ein fester Rahmen mit Bändern, der aufschwingt wie eine normale Tür und selbsttätig zufällt. Die Plisseetür schiebt sich seitlich zusammen wie eine Ziehharmonika und braucht keinen Schwenkradius. Die Schiebetür läuft in Schienen zur Seite und ist die Wahl bei sehr breiten Öffnungen.
Anders als bei Fenstern reicht Klemmen hier nicht. Türen werden verschraubt, weil sie bewegt werden und Gewicht tragen. Rechne für die Selbstmontage mit einer guten Stunde für die erste Tür.
Die Entscheidung fällt fast immer an zwei Fragen: Habe ich Platz zum Aufschwingen? Und wie breit ist die Öffnung?
| Bauform | Platzbedarf | Bodenschiene | Schließt selbst | Bis Öffnungsbreite |
|---|---|---|---|---|
| Drehtür | Schwenkradius nötig | nur Bürstendichtung | dauerhaft montiert | ca. 1,2 m einflügelig |
| Plisseetür | seitlich, wenige cm | flach, angeschrägt | nein, bleibt stehen | ca. 3 m, darüber zweiflügelig |
| Schiebetür | seitlich, Elementbreite | Laufschiene | nein | sehr breite Elemente |
Eine Drehtür braucht einen Radius zum Aufschwingen und eine Wand, an der sie stehen kann. Auf einem schmalen Balkon, direkt neben der Sitzgruppe oder in einer Türnische ist das oft nicht gegeben.
Plissee- und Schiebetüren brauchen diesen Radius nicht. Sie beanspruchen dafür seitlich Platz für das zusammengeschobene Paket — je nach Breite acht bis fünfzehn Zentimeter, bei zweiflügeliger Ausführung verteilt auf beide Seiten. Das ist meist deutlich leichter zu finden als ein freier Schwenkbereich.
Ein Punkt, den man vorher bedenken sollte: Wohin schlägt die Insektenschutztür? In der Regel öffnet sie entgegengesetzt zur eigentlichen Tür, damit sich beide nicht ins Gehege kommen. Bei einer nach innen öffnenden Terrassentür sitzt der Insektenschutz also außen und schwingt nach außen.
Plissee- und Schiebetüren brauchen unten eine Führung, weil das Gewebe sonst bei Durchzug nach innen weht. Ganz ohne geht es bei diesen Bauformen nicht.
Unsere Schiene ist flach und beidseitig angeschrägt. Du rollst mit dem Fahrradreifen darüber und bleibst mit dem Fuß nicht hängen. Rollstuhl und Rollator kommen darüber, ein Saugroboter je nach Modell nicht — das ist die einzige Einschränkung, die wir regelmäßig hören.
Wer eine völlig ebene Schwelle braucht, nimmt die Drehtür. Die kommt mit einer Bürstendichtung aus, über die man ohne jede Kante geht. Für Barrierefreiheit ist sie die problemloseste Bauform.
Einflügelig heißt: eine Seite zum Ziehen. Das ist bis etwa anderthalb Meter Öffnungsbreite völlig entspannt. Darüber wird der Zugweg lang, das Gewebe braucht mehr Spannung, und die Bedienung wird spürbar schwergängiger.
Zweiflügelig fährst du von beiden Seiten zur Mitte. Der Zugweg halbiert sich, die Bedienung bleibt leicht, und das Paket verteilt sich auf beide Ränder. Ab etwa drei Metern Öffnungsbreite empfehlen wir das grundsätzlich — bei Hebeschiebeelementen praktisch immer.
Bei Doppelflügeltüren gibt es auch die Drehtür zweiflügelig. Dann bekommt ein Flügel einen Anschlag, an dem der zweite schließt.
Alle Türen kommen fertig konfektioniert. Du richtest den Rahmen aus, verschraubst ihn und hängst das Element ein. Der entscheidende Punkt ist das Ausrichten: Läuft der Rahmen schief, läuft auch das Gewebe schief, und die Tür schließt nicht mehr sauber. Nimm dir dafür die Zeit, die es braucht — Geschwindigkeit hilft hier niemandem.
Prüf vor dem Bohren, worin du bohrst. Bei Kunststoff-Blendrahmen sitzt eine Stahlarmierung im Profil, das hält gut. Bei Aluminiumrahmen brauchst du geeignete Schrauben, bei Holz ist es unkritisch.
Wenn du dir das nicht zutraust oder die Öffnung schwierig ist, buch die Montage bei uns dazu. Bei Türen ist das die Produktgruppe, bei der wir das am häufigsten empfehlen.
Zweimal im Jahr die Bodenschiene aussaugen — Sand und Laub darin sind die häufigste Ursache für schwergängige Türen. Bei Drehtüren gelegentlich die Bänder prüfen und bei Bedarf die Schließkraft nachstellen.
Das Gewebe reinigst du wie bei Fensterrahmen: absaugen mit weicher Bürste, bei stärkerer Verschmutzung mit lauwarmem Wasser und einem Tropfen Spülmittel abbürsten. Kein Hochdruckreiniger, der löst das Gewebe aus der Nut.
Bei genug Platz zum Aufschwingen die Drehtür, weil sie selbsttätig zufällt. Bei knappem Platz oder breiten Elementen die Plisseetür.
Bei Plissee- und Schiebetüren gibt es eine flache, angeschrägte Schiene, über die man ohne Weiteres geht. Drehtüren kommen ganz ohne durchgehende Bodenschiene aus.
Für die erste Tür ungefähr eine Stunde, für jede weitere weniger. Entscheidend ist genaues Ausrichten, nicht Geschwindigkeit.
Ja, dauerhaft montiert. Die Schließkraft lässt sich einstellen — stärker, wenn Wind dagegen steht, sanfter, wenn Kinder durchgehen.
Ab etwa drei Metern Öffnungsbreite empfehlen wir zweiflügelig. Bei Hebeschiebeelementen praktisch immer, weil der Zugweg sonst zu lang wird.
Mit Tierschutzgewebe und stabilem Profil ja. Standardgewebe hält Krallen nicht lange stand — bei Türen ist das besonders relevant, weil Tiere dort ansetzen.
Der Rahmen bleibt, den Flügel kannst du bei den meisten Ausführungen aushängen. Viele lassen sie aber hängen — im Winter stört sie nicht.
Ja, das ist ihr Hauptanwendungsfall bei breiten Elementen. Details auf der Seite Insektenschutz für Hebeschiebetüren.
Wir gehen Fenstertyp, Montageart und Stoff mit dir durch – telefonisch oder per Video-Beratung.